Dein Leben - Deine Kraft

Einblicke

Das Selbstfürsorge-Mentoring ist ein sensibler, vertraulicher Bereich, daher gibt es hier keine Fotos und Bewertungen von Teilnehmenden bzw. Veranstaltungen. Damit du dir dennoch einen kleinen Überblick verschaffen kannst, was hinter den verschiedenen Angeboten steckt, habe ich die Einblicke als kleine Geschichten aus einem Mix der persönlichen Rückmeldungen meiner Mentees und meiner eigenen eigener Erfahrungen, Gedanken und Gefühle erstellt. Ich wünsche dir viel Spaß beim lesen und wenn noch Fragen offen sind, bin ich gern für dich da...

  • Lachyoga - Der Lachtreff mit Neueinsteigern
  • Naturerlebnis - Einblick in die Gedankenwelt
  • Erstmentoring in der Natur

Lachyoga - Der Lachtreff mit Neueinsteigern

Heute findet mal wieder ein Lachtreff statt. Ich bin schon sehr gespannt, denn es werden drei Lachyoga-Einsteiger* teilnehmen. 

Alle kommen nacheinander an und ich spüre die Aufregung, Neugier und Unsicherheit bei den neuen Lachyogis. In der kleinen Kennenlernrunde stellt sich heraus, dass alle drei noch nie Lachyoga gemacht haben und nur ein*e Teilnehmende sich vorher online mal Lachyoga angesehen hat. Das wird mal wieder sehr spannend.

Ich gebe nochmal eine kurze Einführung zu den Hintergründen des Lachyogas und dann geht es auch schon los. Die ersten Übungen zum aufwärmen entsprechen noch der Vorstellung des klassischen Yogas und die Meinung ist einstimmig: "Das können wir. Das ist einfach." Dann kommen wir zu den ersten Lachübungen. Wir probieren einmal ein Lachen, einfach so "aus dem Kalten heraus". Da schauen sich die "Neuen" etwas verunsichert an und lächeln verlegen. "Das ist gar nicht so einfach, oder?" frage ich und bekomme einstimmiges Nicken. Und so steigen wir langsam und in Einstimmung auf die Neueinsteiger* in unsere Lachübungen ein.

Als wir die ersten Lach- und Atemübungen durchhaben und die erste kleine Pause ansteht kommen erstaunte Rückmeldungen:
"Den Effekt merkt man ja sofort, das ist fantastisch."
"Das müsste man eigentlich draußen machen, das wäre ja noch viel intensiver."
"Lachen ist anstrengender als ich gedacht habe."

Nach kurzer Pause machen wir weiter. Wir erkunden neue Lach- und Atemtechniken und tauchen in die Welt des Sports ein. Welchen Sport wollt ihr schon lange machen, aber kommt nicht dazu? Sofort fällt da Jedem etwas ein und ich bin überrascht mit welcher Kreativität die Lachyogis schnell ihre eigenen Lachübungen entwickeln und die anderen dabei mitnehmen. Zum Abschluss versuchen wir uns an einer Lachmeditation. Da machen die "Neuen" noch einmal große Augen. Eine Minute Lachen? Ob wir das schaffen? ... Doch, dass schaffen sie und sind hinterher so richtig entspannt.

In der Abschlussrunde hat jeder noch einmal Zeit für sich Revue passieren zu lassen und zu erkunden wie ihm es gerade geht:
"Ich habe schon lange nicht mehr soviel gelacht." / "Ich bin glücklich." / Ich habe, dass Gefühl ein ganzes Workout hinter mir zu haben."
Ja, sage ich, dass hast du auch. Lachyoga ist ein Training, ein Lach- und Atemtraining. Ein Training für deinen ganzen Körper...

Ich liebe das Lachyoga. Ich liebe es, zu sehen, wie die Teilnehmenden, insbesondere die Neueinsteiger, jedes Mal von ihrer eventuell anfänglichen Skepsis, Unsicherheit oder Verlegenheit so schnell in die Begeisterung kommen, sich öffnen, ihre eigenen kreativen Ideen mit einbringen und erste körperliche Effekte spüren. Ich liebe es, wie diejenigen, die, von Anfang an oder mittlerweile, voller Begeisterung an das Lachen heran gehen, sich weiterentwickeln, in der Gemeinschaft aufblühen und diese ganz besondere Auszeit für sich genießen.

Entdecke das Lachen in dir.

Naturerlebnis - Einblick in die Gedankenwelt:

Ich komme am Treffpunkt an, den Kopf voller Gedanken, ein bisschen müde und auch ein bisschen nervös. Es ist mein erstes Naturerlebnis. Was wird mich erwarten?

Wir kommen in der Gruppe zusammen und jeder hat erst einmal Zeit anzukommen, die Umgebung wahr zu nehmen und in sich hinein zu spüren.

Wie geht es mir? Was wünsche ich mir für die nächsten Stunden? Ich schaue den kleinen Wellen zu, die der sanfte Wind auf dem Wasser hinterlässt und nehme ein Blatt. Ich lasse mit dem Blatt alle meine Gedanken und Sorgen davon schwimmen, atme durch und freue mich auf das, was vor mir liegt. Jeder gibt seine Gedanken auf seine Weise ab und gemeinsam begeben wir uns auf den Weg. 

Die ersten Schritte sind noch  etwas ungestüm, aber dann legt sich langsam eine gewisse Ruhe über die Gruppe. Wir gehen achtsamer, entdecken gemeinsam die kleinen Spuren der Natur am Wegesrand und staunen über die Vielfalt, die es zu entdecken gilt. 

Wir halten das erste Mal gemeinsam inne. Einfach mal zur Ruhe kommen, stehen bleiben und mit allen Sinnen spüren, was uns umgibt, das fällt erst einmal gar nicht so leicht. Durch sanfte Anleitung und bewusstes Atmen kann ich endlich loslassen und auf die Stille lauschen, die mich umgibt. Ich stelle fest, es ist gar nicht so still und höre der Sprache des Waldes zu.

Wir setzen uns wieder in Bewegung und spüren auf dem Weg die ersten Veränderungen, die in uns vorgehen. Ich fühle mich irgendwie leichter, entspannter, es ist Ruhe eingekehrt in meinen Gedanken. Ich folge der Gruppe Schritt für Schritt und lasse meinen Blick schweifen. Ich habe das Gefühl, dass ich durch meinen Alltag einen Tunnelblick bekommen habe, doch spüre, wie sich etwas in mir langsam wieder öffnet. 

Wir halten noch einmal inne und jeder sucht sich einen Platz zum verweilen. Jetzt bin ich einmal ganz für mich. Neue, sanftere Gedanken und Gefühle nehmen Einzug und ich lächle. Ich atme tief ein und fühle mich ... zufrieden.

Auf unserem letzten Wegesabschnitt merke ich, wie die Energie bei allen wieder zunimmt. Die Schritte werden kraftvoller, federnd und leicht. Es wird noch einmal kräftig durchgeatmet und wir kommen wieder am Teich an. Was ist mit all meinen Sorgen und Gedanken, die ich vorhin hab ziehen lassen? Sie sind weg. Statt dessen habe ich wertvolle Erinnerungen, eine innere Ruhe, die ich so schon lange nicht mehr gespürt habe und Energie. Ich freue mich auf den Rest des Tages, auf die kommenden Tage und bin gespannt, welche Veränderungen ich in meinen Alltag mitnehmen werde.  

Entdecke die Kraft der Natur für dich.

Erstmentoring in der Natur

Heute begleite ich einen Mentee zu einer kleinen Auszeit in der Natur. Einfach mal zur Ruhe kommen, raus aus dem Alltagsgeschehen und sich mal wieder ganz auf sich selbst besinnen…

Wir laufen ein kleines Stück vom Parkplatz zum Wald und so besteht erst einmal Gelegenheit die aktuellen Gedanken heraus zu lassen und langsam im Mentoring anzukommen. Nur ein paar Meter in den Wald hinein gelangen wir zu einer kleinen Lichtung. Ich merke, wie etwas Unsicherheit eintritt und vielleicht sogar die Frage aufkommt „Was wird mich wohl erwarten? War das die richtige Entscheidung?“ und so starten wir zum Einstieg mit einer kleinen Achtsamkeitsübung. Mein Mentee und ich suchen uns jeder einen schönen Baum, der uns Halt gibt und schließen die Augen … durchatmen, lauschen und genießen. „Das tat gut, jetzt bin ich bereit“ ist das Feedback, das mich erwartet.

Gestärkt und geerdet gehen wir weiter. Ich gebe Raum, die Gedanken einfach fließen zu lassen, raus zu lassen, was einen gerade so bewegt und merke, wie sich mit jedem Schritt die aufgewühlten Gedanken und Gefühle auch in der Bewegung ausdrücken. Und so schlage ich eine kleine bewegte Übung vor. Nach und nach kommt der Gang wieder ins Gleichgewicht, wird ruhiger und fließender. Ich biete an, die Übung noch weiter zu führen, aber mein Mentee hat für heute seine Grenze erreicht. „Da habe ich ja das Gefühl still zu stehen. Stillstand geht gar nicht.“ Ein aussagekräftiger Satz, den wir uns bei passender Gelegenheit noch einmal anschauen werden, aber für heute sehe ich das Lächeln auf dem Gesicht gegenüber und die Freude darüber, zur Ruhe gekommen zu sein, sich leicht und nicht mehr so getrieben zu fühlen und wir wenden uns wieder dem aktuellen Thema zu.

Wir sprechen darüber, wie einen manchmal die Geschehnisse überrollen können. Man hat sich ja schon mit seinem Leben auseinander gesetzt, sich über neue Wege belesen und vielleicht das ein oder andere ausprobiert, doch Veränderung ist nicht immer leicht und der Mensch ist ein Gewohnheitstier. „Ich bin manchmal einfach am verzweifeln, weil ich keinen Weg aus den alten Mustern sehe. Ich habe das Gefühl, im Kreis zu laufen.“ Der Atem kommt ins stocken und ein leichter Anflug von Panik deutet sich an. Ohne gezielt auf den aktuellen Gefühlsausbruch einzugehen, schlage ich eine kleine Pause für eine Atemübung vor, die sofort dankend angenommen wird. „Atmen ist gut. Das hilft mir eigentlich immer“, sagt mein Mentee. Das Wissen, dass durchatmen hilft, ist da, aber damit man in schwierigen Situationen auch bewusst darauf zurück greift, bedarf es manchmal auch etwas Übung…

Wir gehen weiter und kommen an einen kleinen Teich. „Oh was für ein wundervoller Ort. Hier könnte ich stundenlang bleiben“ – Das geht uns beiden so und wir lassen uns nieder. Für heute entscheidet sich mein Mentee die Zeit für sich zu nutzen und alles bisherige in Ruhe nachwirken zu lassen. Es war doch mehr aus ihm herausgesprudelt, als er selbst gedacht hätte. Erst einmal zu pausieren, wenn es intensiver war als erwartet, das ist eine gute und wichtige Entscheidung für das eigene Wohlergehen. Das kann nicht jeder gleich zum Beginn des Mentorings für sich allein.

Auf dem Rückweg besprechen wir noch ein paar konkrete Situationen und die Vorhaben und Wünsche für die nächste Zeit. Mit einer kleinen Übung zum Abschied wird der Übergang vom Mentoring und der Auszeit zurück in den Alltag erleichtert. Das herzliche „Das tat gut. Ich bin froh, dass ich mich bei dir gemeldet habe.“ macht mich glücklich und ich bin gespannt, wie diese ganz persönliche Reise weitergeht…

Wünschst du dir auch, jemand würde dir einfach nur zuhören, dir helfen dein Gedankenlabyrinth aus Sorgen & Fragen zu entwirren und dich in der Umsetzung deiner Veränderungen unterstützen? Lass uns gemeinsam herausfinden, was du brauchst, um neue Kräfte zu sammeln, mehr für dich selbst zu sorgen und deinen Weg der Veränderung zu gehen.

Dein Leben - Deine Kraft